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Zombies und Botnetze

Zombies und Botnets: Den Computer unter Kontrolle halten

Veröffentlicht: 28. März 2006
Zombies und Botnets

Kriminelle Internetbenutzer können sich mithilfe eines Virus die Kontrolle über unzählige Computer gleichzeitig verschaffen und diese Rechner in „Zombies“ verwandeln, die in einem leistungsfähigen „Botnet“ zusammenarbeiten und schädliche Aufgaben ausführen.

Ein Botnet kann sage und schreibe 100.000 „Zombie-Computer“ umfassen. Mit einem solchen Netzwerk ist es möglich, Spam-E-Mails zu versenden, Viren zu verbreiten, andere Computer und Server anzugreifen sowie zahlreiche weitere Verbrechen und Betrügereien zu begehen.

Botnets werden von diesen Kriminellen hoch geschätzt und haben sich mittlerweile zu einem ernsten Problem im Internet entwickelt.

Anzeichen für einen Befall

Ein Virus, der Ihren Computer in einen „Zombie“ verwandelt, bewirkt, dass der Computer langsamer wird, rätselhafte Meldungen anzeigt oder nicht wie gewohnt arbeitet.

In der Regel wird der Computer durch diese Viren nicht deaktiviert, weil das Botnet nur dann funktioniert, wenn die Zombie-Computer eingeschaltet und mit dem Internet verbunden sind.

Informieren Sie sich, wie Sie erkennen, ob der Computer mit einem Virus infiziert ist.

Vorgehensweise bei einem Befall

Wenn Ihr Computer Anzeichen für eine Virusinfektion zeigt, stellen Sie zuerst sicher, dass die Software auf dem Computer auf dem neuesten Stand ist. Führen Sie anschließend das Microsoft-Tool zum Entfernen bösartiger Software aus. Das Tool zum Entfernen bösartiger Software überprüft Computer, auf denen Windows XP, Windows 2000 und Windows Server 2003 ausgeführt wird, auf bestimmte, weit verbreitete schädliche Software und entfernt diese.

Lesen Sie weitere Informationen zum Entfernen von Viren.

Fünf Methoden, wie Sie Ihren Computer davor schützen, sich in einen Zombie zu verwandeln

1.

Öffnen Sie niemals Dateianlagen in E-Mails, Sofortnachrichten oder Mobilnachrichten, wenn Sie nicht genau wissen, was diese Anlage enthält, selbst dann, wenn sie von einer Ihnen bekannten Person oder Organisation stammt. Dateianhänge können E-Mail-Viren enthalten.

2.

Verwenden Sie eine Internetfirewall.

Hinweis: Windows XP mit Service Pack 2 (SP2) verfügt bereits über eine integrierte und aktivierte Firewall.

3.

Halten Sie Ihren Computer stets auf dem neuesten Stand. Rufen Sie die Microsoft Update-Website auf, und aktivieren Sie Automatische Updates.

Hinweis: Wenn Sie Microsoft Office 2003 oder Microsoft Office XP installiert haben, werden mit der Funktion für automatische Updates auch die Office-Programme installiert. Bei einer Vorgängerversion von Office greifen Sie auf Office Update zurück.

4.

Installieren Sie eine den Industriestandards entsprechende Antivirensoftware und Anti-Spyware-Software, und aktualisieren Sie diese regelmäßig.

5.

Verwenden Sie lizenzierte Softwareprodukte. Botnets bestehen häufig zum Großteil aus Computern, auf denen illegale Kopien von Betriebssystem- und Office-Software ausgeführt werden. Nicht lizenzierte Software ist unter Umständen anfälliger für Viren. Im schlimmsten Fall ist die Software selbst bereits mit Viren verseucht, ohne dass Sie dies wissen.

Quelle Microsoft
 
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